Donnerstag, 05. September 2013

Den Herbst genießen – mit (günstigen) Poolwasserheizungen!

Die Sonne lässt in ihrer Stärke nach, die Nächte und auch das Wasser im Pool werden kühl und kälter – trotzdem wollen wir den Herbst schwimmend und plantschend begrüßen. Eine (möglichst kostengünstige!) Wasserheizung muss her!

Die billigste Methode, um zu warmem Poolwasser zu gelangen, ist ein mindestens zehn Meter langer, schwarzer Wasserschlauch. Denn Schwarz zieht Wärme an und speichert sie. Dass der Schlauchquerschnitt mit den Anschlüssen der Filterpumpe zusammenpassen muss, versteht sich von selbst – denn dort wird das neue Schwimmbadzubehör angeklemmt: Los geht’s!

Man legt den Schlauch einfach im Garten aus, bei Platzmangel auch als Spirale. Die Filteranlage saugt nun das Wasser aus dem Pool an. Es wandert durch den rabenschwarzen Schlauch, der in der Sonne liegt, wird wieder zurück gepumpt… und schon hat das Poolwasser ein paar Grade mehr.

Wenn der Himmel bedeckt ist, geht das allerdings nicht ganz so gut – aber dafür kostet die gesamte Heizanlage nur das, was der Schlauch gekostet hat und was die Pumpe im Betrieb an Strom verbraucht.

Eine weitere Möglichkeit stellt der Solarabsorber dar – das ist quasi die professionelle Variante des schwarzen Schlauchs: Auch hier wird das Poolwasser durch wärmende Elemente gepumpt, nämlich die (schwarz gestrichenen) Absorberplatten. Auch diese Variante ist  recht preiswert sowie einfach montierbar und leicht zu handhaben. Je hochwertiger die Anlage, desto länger wird sie jedoch halten (im Winter muss sie natürlich vollständig entleert werden!).

Eine interessante (auch kombinierbare!) Variante stellt die Solarfolie dar: Das ist eine nach Schwimmbad-Maß gefertigte Luftpolsterfolie, die aus einem besonders
haltbaren und UV- stabilisiertem Kunststoff mit Noppen unten besteht. Die eschwimmt auf dem Wasser und hilft ihm dadurch auch, nicht zu verdunsten und möglichst wenig Wärme an die Umgebung abzugeben! Und tagsüber sorgt die Folie für ein paar Grad Wassertemperatur mehr.

Dann gibt es da noch die oft genutzte Luft-Wasser-Wärmepumpe, die der Luft Wärme entzieht und diese ans Wasser weiter leitet. Sie funktioniert auch noch, wenn es tagsüber nur ein paar Plusgrade hat, erzeugt aber leider ein unangenehmes Laufgeräusch.

Und dann – der Wärmetauscher: Damit lässt sich der Pool direkt an die Heizanlage des Hauses anschließen, wobei der Wärmetauscher als Zwischenglied zwischen den beiden Wasserkreisläufen aus dem Pool und dem
Wasser der Zentralheizung funktioniert – das warme Wasser wird in den Pool geleitet und das kalte zurück in die Zentralheizung. Wirtschaftlich sinnvoll betreiben lässt sich das Ganze aber nur in Kombination mit einer Solaranlage.