Mittwoch, 15. Oktober 2014

Hallo Planschbecken – bereit für den Winterschlaf?

Wo sich in der Sommersonne die Kinder im Wasser vergnügten, ist nur noch ein brauner Fleck auf der Wiese zu sehen: Die Luft ist raus! Das Planschbecken, das unsere Kleinen die warme Jahreszeit über begleitet hat, ist bereit für den Winterschlaf – aber hoffentlich wacht es im Frühling unversehrt wieder auf!

Unsere Maria ist heuer im Sommer zwei Jahre alt geworden – ihr Geburtstagsgeschenk war ein Easy Pool Planschbecken. Es ist hübsch designt, hat starke Sicherheitsventile und einen aufblasbaren Boden, der es schön weich abfedert, wenn die kleinen Füße darin herumspringen. Auch in Bezug auf das Material haben wir uns schlau gemacht: In der PVC-Folie sind keinerlei schädlichen Weichmacher enthalten, hat man uns versichert.  

Aber nun ist es kalt geworden, der erste Frost ist nicht mehr weit. Die Nachbarskinder baden mit Maria im raschelnden Blättermeer, das Planschbecken und der Sommer sind vergessen.
Noch ganz nass und runzelig liegt es seit zwei Wochen unter dem Dach hinter dem Haus im Laub, das sich rundherum angesammelt hat. Niemand außer ein paar kleinen Krabbeltieren interessiert sich dafür – die kommen vermutlich nachschauen, ob das neue blaue Plastikding als Überwinterungsquartier für sie geeignet ist…

Wenn nach der Saison auch vor der Saison sein soll, wird es jetzt also Zeit, dass wir uns um unser Planschbecken kümmern – los geht’s!
Erst holen wir das Gummiding hinter dem Haus hervor und legen es auf die Wiese – jetzt muss die letzte Luft heraus! Auch Maria hilft, sie auszupressen und das Becken anschließend erst mit Seifenwasser vom glitschigen Belag zu säubern und anschließend gut mit klarem Wasser nachzuspülen. Zum Trocknen legen wir es anschließend in den Schatten – zu viel Sonne wirkt sich leider negativ auf die Haltbarkeit aus. Nach ein paar Stunden rubbeln die noch feuchten Stellen mit einem großen alten Handtuch richtig trocken.

Nun versuchen wir, es möglichst einfach und nicht zu klein zusammen zu falten – je mehr der Kunststoff geknickt wird, desto größer ist die Chance auf ein Leck. Wunderbarerweise ist auch die Originalverpackung wieder aufgetaucht – die ist für die Lagerung optimal. Tatsächlich passt das Planschbecken immer noch gut hinein – es ist über den Sommer nicht gewachsen wie die Kinder.

Bleibt noch die Frage, was dem Planschbecken lieber ist: Keller oder Dachboden? Die Entscheidung fällt auf den Keller: Da ist genug Platz und zu kalt wird es hier sicherlich auch nicht – „bis zum nächsten Mal, liebes Planschbecken“, verabschiedet sich Maria von ihrem sommerlichen Bade-Freund. Der Frost kann kommen, das Planschbecken wird heuer sicher nicht erfrieren!